Phon B
goes Swing

Ursprünglich ein Trio mit Harald Schneider (Saxophone) , Kurt Holzkämper (Bässe) und Bernd Settelmeyer (Drums- Percussion) hat die Formation immer wieder neue Programme und CDs mit unterschiedlichen Gästen kreiert.   

Hier befinden sich Infos zu den aktuellen Konzertprogrammen:

"Hear Me Talkin’ To Ya......"
Memories & Melodies of the Kings of Swing

Die Musik des Trios Phon B reicht von unüberhörbaren stillen Klängen bis zu impulsiv dichten Sounds. So finden in ihrem vorwiegend aus Eigenkompositionen bestehenden Programm die "Phantasien einer Schildkröte", wie auch der "Hochnebel" Gehör. Die Musik erzählt Geschichten und läßt den Zuhörer unmittelbar daran teilhaben. Ein weites Spektrum an stillistischen Einflüßen verbindet sich dabei mit dem Spiel auf unterschiedlichen Blas- und Percussionsinstrumenten. Dies, und die Freude am kommunukativen, ideenreichen Zusammenspiel ermöglicht eine eigenständige und jazzinspirierte Musik von außergewöhnlichem Reiz.Nachdem sie in ihrem letzten Programm den Geschichten und der Musik der New Orleans-Zeit nachspürten, wenden sich das Phon B Quartett und der Sprecher Michael
Speer dieses Mal der Swing-Ära und ihren Protagonisten zu.

Auch dieses Mal sind wieder skurrile und interessante Geschichten zu hören. Und die zeitlose Musik der 30er Jahre wird von den vier etablierten Baden-Württembergischen Musikern neu interpretiert und ins Jetzt geholt.

Duke Ellington, Count Basie, Artie Shaw oder Woody Hermann und all ihre wunderbaren Musiker erzählen ihre Geschichten: mit Worten und Tönen.

Pioniere - auch im Überwinden der Rassentrennung. Endlich Schwarz und Weiß zusammen auf der Bühne, vereint durch die Musik. - Jedoch danach wieder getrennt in separaten Lebenswelten, in unterschiedlichen Hotels.

Vom harten Leben auf Tour wird erzählt und von den Anekdoten, die zwangsläufig entstehen, wenn ein bunter Haufen von Musiker-Individualisten 365 Tage im Jahr in der Welt unterwegs ist. Alles begleitet von der Lebensmaxime des Duke: It don’t mean a thing, if it ain’t got that Swing!

Untenstehend di Live-Demo aus der Premiere im Bix Stuttgart vom Februar 2023.

Phon B Quartett feat. Michael Speer

Michael Speer (Sprecher und Textauswahl)
Harald Schneider (Saxophone)
Martin Wiedmann (Gitarre))
German Klaiber ( Bass)
Bernd Settelmeyer (Drums)

Kri​tiken

Rückblick Jazzclub Heilbronn 
24.11.2025: Phon B Quartett feat. Michael Speer

Wie sich die Biografien von Jazzmusikern der Swing-Ära mit ihrer Musik verschränken und sich überlagern, zeigte der eindrucksvolle Konzept-Abend mit dem Phon B Quartett. Vier erstklassige Musiker – Harald Schneider (Saxofone), Martin Wiedmann (Gitarre), German Klaiber (Kontrabass), Bernd Settelmeyer (Schlagzeug) – interpretieren in ansteckender Spielfreude und lässiger Eleganz Klassiker der 30er Jahre. Dazu liest Michael Speer pointiert aus den Autobiografien von Duke Ellington, Count Basie, Artie Shaw, Dizzy Gillespie, Mezz Mezzrow oder Woody Herman. 
Zwischen Count Basies „Swinging The Blues“, das wie ein Motto über dem Abend steht und ihn eröffnet, „Take The A-Train“ von Duke Ellington und der Zugabe „Stompin' At The Savoy“, das Benny Goodman bekannt gemacht hat, hören wir unglaubliche Geschichten, witzige Anekdoten und tragische Episoden. Duke Ellington spricht sehr poetisch über seine Geliebte, die Musik, Mezz Mezzrow über Opium-Erfahrungen, Roy Eldridge über Rassismus und Artie Shaw über Reichtum. Der Klarinetten-Star verdiente so viel Geld, dass er sich 1954 im Alter von 44 Jahren von der Bühne zurückzog und die folgenden 50 Jahre – er starb 2004 mit 94 – davon zehrte. Acht Mal verheiratet war er auch. Mit Charlie Christians „Airmail Special“ verbeugt sich das Phon B Quartett vor dem Pionier der E-Gitarre im Jazz. Sprecher und Moderator Michael Speer singt auch passabel und spielt ab und zu Klarinette in dieser Klasse-Band, deren Sound Saxofon und Gitarre prägen. Und dann der 16. Januar 1938: Benny Goodmann im New Yorker Klassik-Tempel Carnegie Hall. Weiße und Schwarze im Swing vereint. Eine Revolution. Mit dem Kracher „Sing Sing Sing“ endet dieses fesselnde literarisch-musikalische Abenteuer. - Andreas Sommer