„Tennessee Williams schreibt in seinen ausführlichen Regieanweisungen auch Musik vor. Die wird im Depot von Bernd Settelmeyer beigesteuert. Sie gehört zu den Aktivposten des Abends. Settelmeyers Vibrafon verwandelt die Aufstellung der Tiere aus der Glasmenagerie, die in Stuttgart freilich aus Stanniolpapier gebastelt sind, in einen poetischen Akt. Hier überschreitet die Inszenierung die bisweilen platte Vulgärpsychologie von Tennessee Williams.“
Thomas Rothschild, Stuttgarter Zeitung
„Kommentiert werden diese Szenen der Glasmenagerie von stimmungsvollen Klangbildern des Musikers Bernd Settelmeyer. Als von T. Williams nicht vorgesehenes Traumbild des vor vielen Jahren ins Abenteuerlebe abgetauchten Ehemanns der Amanda Wingfield trommelt er auf den Sperrmüllobjekten den Rhythmus der Freiheit. Der spiegelt auch die Aggressionen, von denen Thomas Dannemanns Figuren ihres unerfüllten Lebens wegen beherrscht werden.“
Horst Lohr, Stuttgarter Nachrichten
„Der Musiker Bernd Settelmeyer ist immer auf der Bühne präsent; er eröffnet mit metallenen Klangkörpern und psychedelischer Musik Assoziationsräume.“
Elisabeth Maier, Esslinger Zeitung