Presse zu Limes X

... Erstklassiger Jazz aus Deutschland. Wir müssen uns um die Zukunft des Jazz keine Sorgen machen. (Frankfurter Rundschau)

... Mit der Magie eines vernöstlichen Mantras strebt Limes für X gegen Unendlich." (Audio, Deutschland)

... Eine im Angesicht der verlorenen Paradiese melancholisch geratene imaginäre Folklore bricht sich da bahn. (Münchner Jazz Zeitung)

... Es scheint ein ganz besonderer, weil unsichtbarer Grenzwall zwischen Volksmusik und Jazz zu existieren. Das Stuttgarter Trio "Limes X" hat ihn konsequent - und vielleicht endgültig niedergerissen. (Bremer Nachrichten)

... Konzert des Monats! (Die Norddeutsche)

zum Projekt

.1.11.09 Konstanz....Nach einer brillanten ersten Hälfte des Abends ging es in der zweiten Hälfte ebenso brillant, aber rein musikalisch mit dem Trio Limes X aus Patrick Bebelaar, Klavier, Ekkehard Rössle, Sopransaxophon und Bassklarinette, und Bernd Settelmeyer, Schlagzeug, weiter. Diese drei Herren vollführten die Quadratur des Jazzkreises, indem sie griffige und ins Ohr gehende Themen mit eigenwilligen Improvisationen kombinierten und so die Avantgarde auch für den Durchschnittshörer verdaulich machten. Dabei griffen sie immer wieder auf außereuropäische Musiktraditionen zurück, etwa in dem sehr charmanten Tango, in dem Bebelaar das klassische Tango-Orchester und Rössle die Solo-Violine ersetzte, oder in dem Ausschnitt aus der Suite Pantheon, in dem es sehr orientalisch zuging.
Rössle beeindruckte vor allem an der Bassklarinette mit einem vollen runden und im positiven Sinne holzigen Sound, der sich für die orientalischen Themen sehr gute eignete. Das lyrische wie fetzige Fach bediente er gekonnt. Bebelaar erzeugte an diesem Abend immer wieder symphonische Klangpracht und hat vor allem einen sehr eleganten Übergang zwischen den beiden letzten Nummern des Abends geschaffen, statt der sonst üblichen Beruhigung nämlich rasant akkordisches Spiel. Settelmeyer schließlich ließ zwischen Fußßdämpfung auf dem Trommelfell und dem Einsatz verschiedener orientalischer Trommeln nichts unversucht, seinem Schlagzeug die gewünschten Klänge zu entlocken. Höchstes Lob für einen anregenden Musikabend.
SÜDKURIER STEPHAN FREISSMANN